Human malignant melanoma: immunohistochemical staining for CD146. Note membrane staining of metastatic melanocytes and endothelial cells. CD146: clone N1238

CD146 (MCAM)

cd146-mcam

Hintergrund des Antigens

Synonyme für das CD146-Protein sind melanoma metastasis-associated surface molecule, MUC 18, A32-Antigen, S-Endo-1 und Melanom-Zelladhäsions-Molekül, MCAM oder Mel-CAM. Ursprünglich galt das CD146-Molekül als Marker für Tumorprogression und Metastasenbildung beim humanen Melanom. In neuerer Zeit wird seine Expression auf Endothelzellen, Zellen der glatten Muskulatur und der Kleinhirnrinde beschrieben.

Von seiner Struktur her ist CD146 ein integrales Membranglykoprotein von 113 kD mit der charakteristischen V-V-C2-C2-C2 immunglobulin-ähnlichen Domänenstruktur. Es weist eine beträchtliche Homologie mit dem neuralen Zelladhäsionsmolekül und Gicerin beim Huhn sowie mit Neurolin beim Goldfisch auf und ist auch eng mit dem humanen Blutgruppen-Glykoprotein Lutheran verwandt. Das CD146-Molekül fungiert zwar als Zelladhäsionsmolekül, interagiert dabei aber mit einem bisher noch nicht beschriebenen Liganden.

Es kann auf allen T-Zellen mithilfe einer Stimulation von PHA, Recall-Antigen, Superantigen und des T-Zell-Rezeptors/CD3 induziert werden. Berichte lassen des Weiteren auf eine Beteiligung des CD146-Moleküls an der Extravasation und am Homing aktivierter T-Zellen schließen. Das CD146-Protein kann die Tumorprogression beim humanen Melanom beschleunigen, vermutlich durch ein besonders intensives Zusammenspiel der Melanomzellen mit den Endothelzellen. Im Gegensatz dazu kann das CD146-Protein bei Mammakarzinomen als Tumorsuppressor fungieren; hier geht seine Expression in vielen Fällen häufig ganz verloren.

Produktspezifikationen

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Synonyme für das CD146-Protein sind melanoma metastasis-associated surface molecule, MUC 18, A32-Antigen, S-Endo-1 und Melanom-Zelladhäsions-Molekül, MCAM oder Mel-CAM. Ursprünglich galt das CD146-Molekül als Marker für Tumorprogression und Metastasenbildung beim humanen Melanom. In neuerer Zeit wird seine Expression auf Endothelzellen, Zellen der glatten Muskulatur und der Kleinhirnrinde beschrieben.

Von seiner Struktur her ist CD146 ein integrales Membranglykoprotein von 113 kD mit der charakteristischen V-V-C2-C2-C2 immunglobulin-ähnlichen Domänenstruktur. Es weist eine beträchtliche Homologie mit dem neuralen Zelladhäsionsmolekül und Gicerin beim Huhn sowie mit Neurolin beim Goldfisch auf und ist auch eng mit dem humanen Blutgruppen-Glykoprotein Lutheran verwandt. Das CD146-Molekül fungiert zwar als Zelladhäsionsmolekül, interagiert dabei aber mit einem bisher noch nicht beschriebenen Liganden.

Es kann auf allen T-Zellen mithilfe einer Stimulation von PHA, Recall-Antigen, Superantigen und des T-Zell-Rezeptors/CD3 induziert werden. Berichte lassen des Weiteren auf eine Beteiligung des CD146-Moleküls an der Extravasation und am Homing aktivierter T-Zellen schließen. Das CD146-Protein kann die Tumorprogression beim humanen Melanom beschleunigen, vermutlich durch ein besonders intensives Zusammenspiel der Melanomzellen mit den Endothelzellen. Im Gegensatz dazu kann das CD146-Protein bei Mammakarzinomen als Tumorsuppressor fungieren; hier geht seine Expression in vielen Fällen häufig ganz verloren.

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