Human medullary thyroid carcinoma: immunohistochemical staining for Calcitonin. Calcitonin: clone CL1948

Calcitonin

calcitonin

Hintergrund des Antigens

Calcitonin (CT) ist ein Peptid aus 32 Aminosäuren, das in den parafollikulären C-Zellen der Schilddrüse produziert wird. Es agiert durch seine Rezeptoren, wodurch es eine osteoklastenvermittelte Knochenresorption hemmt, die Kalziumausscheidung über die Nieren und den Darm verringert. Die Wirkung von Calcitonin besteht somit in einer Verminderung der Serumkalziumspiegel, was der Wirkung des Parathormon genau entgegengesetzt ist. Darüber hinaus codiert das Calcitonin-Gentranskript das Calcitonin Gene-Related Peptide (CGRP), das als einer der stärksten Vasodilatatoren gilt. Die Gewebespezifität des erzeugten Transkripts hängt vom alternativen Splicing des CT/CGRP Gentranskripts ab. In den parafollikulären Zellen der Schilddrüse wird 95 % des CT/CGRP verarbeitet und translatiert, um CT zu erzeugen; allerdings wird in neuronalen Zellen 99 % der CT/CGRP-RNA in CGRP umgewandelt. Aus den C-Zellen der Schilddrüse kann sich ein endokriner Tumor, das medulläre Schilddrüsenkarzinom (MTC), entwickeln, von dem eine sporadische (75 % aller Fälle) und hereditäre Form (25 % aller Fälle) bekannt ist. Familiäres MTC ist mit einer C-Zell-Hyperplasie (CCH) assoziiert, was vom sporadischen MTC nicht angenommen wird. In der Allgemeinbevölkerung liegt in 20 bis 30 % aller Schilddrüsen eine CCH vor und geht entweder mit normalem histologischen Befund, Thyreoiditis oder follikulären Tumoren einher.

  • CALCITONIN-L-CE
    1ml NCL-L-Calcitonin
    CL1948
    Liquid Concentrate
    P (ENZYME)
  • PA0406
    7ml Calcitonin Bond RTU Prim
    POLYCLONAL
    BOND RTU
    P (ENZYME)

Produktspezifikationen

Produktspezifikationen

CALCITONIN-L-CE
Head, Neck and Endocrine
CL1948
Liquid Concentrate
No
P (ENZYME)
Mono
Mouse
In Vitro Diagnostic Use
1ml
PA0406
Head, Neck and Endocrine
POLYCLONAL
BOND RTU
No
P (ENZYME)
Mono
Mouse
In Vitro Diagnostic Use
7ml

Dokumente

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Ressourcen

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Hintergrund des Antigens

Calcitonin (CT) ist ein Peptid aus 32 Aminosäuren, das in den parafollikulären C-Zellen der Schilddrüse produziert wird. Es agiert durch seine Rezeptoren, wodurch es eine osteoklastenvermittelte Knochenresorption hemmt, die Kalziumausscheidung über die Nieren und den Darm verringert. Die Wirkung von Calcitonin besteht somit in einer Verminderung der Serumkalziumspiegel, was der Wirkung des Parathormon genau entgegengesetzt ist. Darüber hinaus codiert das Calcitonin-Gentranskript das Calcitonin Gene-Related Peptide (CGRP), das als einer der stärksten Vasodilatatoren gilt. Die Gewebespezifität des erzeugten Transkripts hängt vom alternativen Splicing des CT/CGRP Gentranskripts ab. In den parafollikulären Zellen der Schilddrüse wird 95 % des CT/CGRP verarbeitet und translatiert, um CT zu erzeugen; allerdings wird in neuronalen Zellen 99 % der CT/CGRP-RNA in CGRP umgewandelt. Aus den C-Zellen der Schilddrüse kann sich ein endokriner Tumor, das medulläre Schilddrüsenkarzinom (MTC), entwickeln, von dem eine sporadische (75 % aller Fälle) und hereditäre Form (25 % aller Fälle) bekannt ist. Familiäres MTC ist mit einer C-Zell-Hyperplasie (CCH) assoziiert, was vom sporadischen MTC nicht angenommen wird. In der Allgemeinbevölkerung liegt in 20 bis 30 % aller Schilddrüsen eine CCH vor und geht entweder mit normalem histologischen Befund, Thyreoiditis oder follikulären Tumoren einher.

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